Die mit Früchten voll beladenen Aeste der schattenspendenen Bäume versuchen uns zu erschlagen, wir ergreifen die " Flucht".
Wenige Kilometer weiter liegt die ruhige Bucht von San Augustin, natürlich immer noch nur über eine Piste erreichbar 2 Kilometer weiter erreichen wir die kleinere Bucht Ricolillo. Wunderschön, ideal zum Schnorcheln in den Korallenriffen. " Ihr könnt hier über Nacht stehen, wenn ihr euch nahe an unser Restaurant stellt." Vorne gibt es eine Schranke und wir trauen der Sache nicht so recht. Wir fahren nach ein paar Stunden wieder nach San Augustin. Die Campingplätze sind voll, also stellen wir uns zwischen die leeren Restaurants.
Es ist Sonntag, die Ausflügler kommen uns entgegen, wir peilen unser nächstes Ziel, Huatulco an.
Am Aussichtspunkt können wir leider, hat eine Schranke nicht über Nacht stehen, wir stellen uns auf den grossen Parkplatz mit dem nun verwaisten Polizeiposten.
Morgens um 7.00 Uhr werden die Seile gespannt und die Kanadier machen ein Turnier mit harten Schlägern und Bällen, Dong, Dong, Dong........" Bleibt ihr hier, wir kommen heute Abend wieder." " Oh, eher nicht."
Da gibt es doch noch einen Campingplatz weiter unten an der Küste. Der einfache Platz ist ruhig.
Wir kämpfen uns durch die nun trockenen Mangrowen runter an den Strand. Interessant, es gibt 3 Anlagen mit " All inklusive". Uns fehlt das Bändchen, wir bekommen nichts zu Essen. Es gibt keine kleinen Essenstände, denn wer würde schon etwas für eine kleine Mahlzeit bezahlen, wenn bereits alles inbegriffen ist. Nach einem Bad, das darf ich, kehren wir zum Camper zurück und kochen selber.
Wir fahren nochmals runter, immer sind es Pisten nur um zu erfahren, dass es nicht möglich ist über Nacht am Meer zu stehen. Aber es gibt doch noch enen Fluss an dem können wir stehen.
Die Zufahrt ist prekär, doch wir finden tatsächlich en Plätzchen, wp wir bequem stehen können. Das Wasser ist ideal zum Baden, nicht nur für uns. Besuch bekommen wir von Indio Kindern und von einem Kanadier, der uns in Huatulco gesehen hat. " Ich besuche hier einen Freund, der sich hier im Dorf niedergelassen hat." Die 2-stündige Fahrt ans Meer mit den Kanus sei sehr interessant, besonders bei Vollmond. Nun gut es ist nicht Vollmond und wir fahren andenrtags weiter.
Wieder in der Nähe der Küste fahrn wir einmal mehr runter an den Pazifik. Auch hier gibt es eine Schranke. Der Strand ist verwaist, das Restaurant geschlossen. Wahrscheinlich würden sie uns auch hier des Nachts wegschicken. also weiter.
In der Nähe von Salina Cruz, in Bamba soll es schön sein.." Aber Stefan hat uns doch gesagt, dass es da von Sandflöhen wimmeln soll." Alois:" das kann doch nicht das ganze Jahr so sein."
Die Region ist knochentrocken. die Wassergräben an der Seite der Strasse werden gereinigt, in Erwartung der Regenzeit..
wir bewältigen die Ripopiste und stehen scglieslich beim Roc azul. Sandflöhe gibt es tatsächlich zur Zeit keine.Die Brise, die uns die letzten Tage an der Küste begleitet ist ehr angenehm.
Der Sonnenaufgang ist spektakulär.
Wieder hoch auf der Hauptstrasse, passieren wir eine Militärkontrolle, die sich jedoch nicht für uns interessiert.
Dann geht es auf der Piste wieder runter, auf der Suche nach einem nächsten Nachtplatz. Am Ende der Strasse nach Norden nur noch Sand. Wir drehen um, kehren ein und fahren weiter nach Süden. Es wird viel gebaut, anscheinend ist die Region neu entdeckt worden von den reichen Einheimischen, dementsprechend gibt es wenig Platz für Reisende, die einen Nachtplatz nahe des Strandes suchen.
Auch hier erreichen wir das Ende der Piste, wo wir nicht mehr weiterkönnen. Wir drehen um und finden schliesslich ein schönes Plätzchen.
Nun das wird der letzte Tag am Meer sein, denn nun geht es über Salina Cruz nach Oaxaca.
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